Werkstatt „Kulturelle Bildung im Schulalltag verankern“

16.03.2018–17.03.2018

Foto: Thomas Kirchner

Unter einer Kulturschule versteht Prof. Dr. Max Fuchs eine Schule, in der künstlerisch-ästhetische Dimensionen in allen Bereichen der Schule Berücksichtigung finden. Das heißt, das „Prinzip der Ästhetik“ spielt sowohl in der
Unterrichts-, Personal- als auch Organisationsentwicklung eine bedeutende Rolle. Zu einer Kulturschule gehört unter
anderem, dass künstlerische Fächer von ausgebildeten Fachkräften unterrichtet werden und eine Infrastruktur für kreatives Arbeiten zur Verfügung steht. Ebenso wichtig sind längere Zeiten für Projekte, Partizipation und Kooperation sowie interdisziplinäres Zusammenarbeiten und die Verankerung der Schule im Sozialraum.

Seit 2011 erproben Thüringer Schulen im Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ unterschiedliche Prozesse, Elemente und Strukturen der kulturellen Bildung im Schulalltag.

Von theoretischen Impulsen durch Fachreferenten ergänzt, werden Formate der Programmschulen präsentiert, die übertragbar und für andere Schulen anwendbar sind. Das Repertoire reicht von fächerübergreifenden, ästhetischen Unterrichtsangeboten und einer Kulturstunde als Wahlpflichtfach, über die Kooperation mit einer Kulturinstitution bis zu der Entwicklung von Kreativräumen. Der Expertenaustausch dient dazu, eigene Erfahrungen einzubringen und den anderen Akteuren als praxistaugliche Arbeitshilfen für weitere Projekte an die Hand zu geben.

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